Fußreflexzonenbehandlung
Bei der Fußreflexzonenbehandlung wird der gesamte Fuß, also neben der Fußsohle auch der Fußrücken, beide Knöchelbereiche und die Ferse, mit einer speziellen Massagetechnik massiert. Aus dem Begriff Fußreflexzonenmassage geht hervor, dass beim Massieren des Fußes bestimmte Reflexzonen, denen Körperregionen und Organe zugeordnet sind, behandelt werden. Diese Reflexzonen beschrieb erstmals der amerikanische Arzt William Fitzgerald zu Beginn dieses Jahrhunderts für den ganzen Körper.
Nach der Fußreflextherapie sind beide Füße in viele kleine Areale aufgeteilt, die mit dem übrigen Körper über Nervenimpulse in Verbindung stehen. Durch die Reizung von Nervenendpunkten am Fuß wird eine Wirkung in Form von Entspannung, Schmerzlinderung und Anregung zur Selbstheilung auf den Gesamtorganismus erzielt. Verspürt der Patient an bestimmten Stellen Schmerzen, so erhält der Therapeut Hinweise auf Störungen in den dazugehörigen Organen oder Körperregionen; z.B. macht sich eine Nasennebenhöhlenentzündung an den großen Zehen und eine Gallenblasenstörung im Fußgewölbe bemerkbar.
Durch wiederholtes Massieren der schmerzhaften Fußareale können dann die Störungen in den entsprechenden Organen gelindert werden. Diese Behandlungsmethode zählt zu den Umstimmungs- und Ordnungstherapien. Eine Behandlungsreihe besteht in der Regel aus 6-12 Einzelsitzungen von ca. 30-60 Minuten Dauer. Wie auch bei anderen Naturheilverfahren kann es bei den ersten Sitzungen zu einer Verschlechterung der Beschwerden kommen, die aber die Reaktionsfähigkeit des Körpers anzeigt und später von einer Verbesserung abgelöst wird.